Himmel und Hölle
(Le Ciel et l’Enfer, 1. August 1865)

Sein hauptsächliches Ziel ist die Gerechtigkeit Gottes aus der Sicht der Spiritistischen Lehre zu erklären. Sein Ziel ist es, die Unsterblichkeit des Geistes und den Zustand, den er in der Geistigen Welt als Folge seiner eigenen Handlungen haben wird, zu beweisen. Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil stellt eine vergleichende Untersuchung der religiösen Lehren über das Leben nach dem Tod dar. Es zeigt Ereignisse wie zum Beispiel: der Tod eines Kindes, Wesen, geboren mit Missbildungen, kollektive Unfälle und eine Reihe von Problemen, die nur die Unsterblichkeit der Seele und die Reinkarnation zufriedenstellend erklären kann. Kardec versucht Themen wie: Engel, Himmel, Dämonen, Hölle, ewige Strafe, Fegefeuer, Angst vor dem Tod, die mosaischen Verbote über die Anrufung der Toten, usw., zu erläutern. Er stellt auch die spiritistische Erklärung dar, die das Gegenteil der Lehren der ewigen Leiden ist. Der zweite Teil, resultierend aus einer praktischen Arbeit, stellt Beispiele über den Zustand der Seele während und nach ihrem Tod zusammen. Es sind Erlebnisberichte von bereuenden Kriminellen, von verhärteten Geistern, von glücklichen Geistern, von Geistern, die sich in einem mittelmäßigen Zustand befinden, von leidenden Geistern, von Selbstmördern und auch von Geistern, die in irdischer Sühne gelebt haben.


Quelle: Deutsche Spiritistische Vereinigung
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SAJA Berlin,
27.04.2016, 13:52